Am 14. und 15. März fanden die Bezirks- und Bezirksjahrgangsmeisterschaften auf der 50-Meter-Bahn im Nettebad Osnabrück statt. Mit 48 Aktiven stellte der Waspo Nordhorn die größte Mannschaft im Bezirk, noch vor dem VfL Osnabrück und dem Delmenhorster SV. Sportlich überzeugte das Team mit zahlreichen Podestplätzen und persönlichen Bestleistungen.

Für sehr gute Einzelergebnisse waren besonders die älteren Jahrgänge verantwortlich: Anaa Tudor (2009) gewann die 100 Meter Schmetterling in 1:18,12 Minuten sowie die 200 Meter Lagen in 2:42,97 Minuten. Lene Eersink (2009) überzeugte mit einem Sieg über 50 Meter Schmetterling (31,92 Sekunden), während Joana Kalter (2007) sich Gold über 200 Meter Rücken (2:47,71 Minuten) sicherte.
Auch die jüngeren Jahrgänge wussten zu überzeugen: Norah Kiehl (2011) gewann die Jahrgangswertungen über 50 Meter Brust (38,72 Sekunden) und 100 Meter Brust (1:26,54 Minuten). Leander Moebius (2012) sicherte sich den Titel über 200 Meter Rücken in 2:53,84 Minuten.
Besonders stark präsentierte sich an diesem Wochenende Julia Snippe (2007), die inzwischen zu den schnellsten Schwimmerinnen des Bezirks zählt: Sie wurde offene Bezirksmeisterin über 100 Meter Brust (1:16,92 Minuten), belegte Rang zwei über 50 und 200 Meter Brust sowie Platz drei über 200 Meter Lagen. Über 200 Meter Freistil schwamm sie zudem auf Rang fünf in der offenen Wertung.
Auch Neal Reineke (2008) überzeugte mit Rang vier über 200 Meter Brust sowie Platz drei über 200 Meter Schmetterling in der offenen Klasse. Mariella Koers (2008) erreichte über 200 Meter Brust Rang fünf, während Ben Strötker (2007) über 200 Meter Schmetterling auf Platz vier schwamm.
Weitere Medaillen sicherten sich Tony Kip (2015), Romy Wolf (2012), Tom Jansen (2012), Johann Hilbers (2013), Hajo Kupsch (2012), Filip Leonhard (2010), Clara Zötzl (2015), Charlotte Vosmann (2011), Phil Geerdes (2010) sowie Paul Knoop (2014). Insgesamt 56 Medaillen unterstreichen die Teamleistung der Nordhorner.
Neben den zahlreichen Podestplätzen konnten einige Schwimmerinnen und Schwimmer auffällig viele persönliche Bestzeiten aufstellen: Allen voran Leander Moebius (7 Bestzeiten) sowie Lene Eersink, Loreen Apelrath, Anaa Tudor und Hajo Kupsch mit jeweils sechs Bestzeiten. Auch Johann Hilbers, Norah Kiehl, Romy Wolf und Filip Leonhard erzielten jeweils mindestens fünf persönliche Bestzeiten und unterstrichen damit die starke Entwicklung.
Das Trainerteam zog ein entsprechend positives Fazit: Neben den vielen Medaillen überzeugte vor allem die Breite in der Leistung, denn vom Nachwuchs bis in die offenen Klassen präsentierte sich der Waspo Nordhorn schwimmerisch überzeugend. Der Blick richtet sich nun auf die kommenden Trainingslager und Landesmeisterschaften.