Mit einem großen Aufgebot ging es für Waspo Nordhorn am vergangenen Wochenende zu den Bezirkskurzbahnmeisterschaften nach Osnabrück. 24 Schwimmer*innen vertraten den Verein bei insgesamt 210 Einzelstarts. Damit stellte Waspo das zweitgrößte Team und verzeichnete die drittmeisten Meldungen aller Vereine im Bezirk Weser-Ems. Dass die Nordhorner*innen dabei nicht nur in der Breite gut aufgestellt waren, zeigten Platz sieben im Medaillenspiegel der offenen Klasse sowie Rang sechs in der Jahrgangswertung.
Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für Julia Snippe. Bei sechs persönlichen Bestzeiten stellte sie gleichzeitig vier neue Vereinsrekorde auf. Noch wichtiger waren für sie jedoch zwei erfüllte Pflichtzeiten für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften, die im November in Wuppertal stattfinden. Damit erreichte Snippe bereits früh in der Saison eines ihrer großen persönlichen Ziele.
Für einen weiteren Nordhorner Titel sorgte Joana Kalter. Über 100 Meter Rücken steigerte sie ihre persönliche Bestzeit um rund eineinhalb Sekunden auf 1:10,71 Minuten und sicherte sich damit den Bezirksmeistertitel in der offenen Klasse. Das nächste Ziel ist bereits gesetzt: die 1:10-Minuten-Marke zu unterbieten. Auch Romy Wolf zeigte sich in Osnabrück in guter Form und verbesserte ihre persönlichen Bestmarken gleich auf fünf Strecken.

Besonders erfreulich aus Vereinssicht war, dass auch die jüngsten Wasporaner*innen bereits auf Bezirksebene vorne mitmischen konnten. Rieke Grob (Jahrgang 2013) schwamm über 200 Meter Lagen auf den dritten Platz. Auch die beiden 2015er-Jahrgänge Ina Löbens und Clara Zötzel machten auf sich aufmerksam: Löbens schaffte gleich viermal den Sprung auf das Podest, während Zötzel bei sieben Starts sieben neue persönliche Bestzeiten aufstellte. Die Ergebnisse zeigen zugleich die Entwicklung der Nachwuchsarbeit, die im Perspektiv- und Juniorenbereich von Ines und Jens Müller sowie Melanie Reineke und Angelika Ullbrich begleitet wird.
Dass diese Entwicklung auch beim Übergang in die 1. Mannschaft weitergeht, zeigte sich bei mehreren Schwimmern, die diesen Schritt im vergangenen Jahr gemacht haben. Die Trainingspartner Hajo Kupsch (2012) und Johan Hilbers (2013) erreichten fünf beziehungsweise acht persönliche Bestzeiten und sammelten dabei zwei beziehungsweise drei Podestplätze. Leander Moebius (2012) verbesserte sich auf sechs Strecken. Die vielen neuen Bestmarken zeigen, dass sich der Schritt in das Training der 1. Mannschaft zunehmend auch in den Wettkampfergebnissen widerspiegelt.
So konnte Waspo die Bezirksmeisterschaften mit Erfolgen auf mehreren Ebenen abschließen: Während die älteren Aktiven mit Bezirksmeistertiteln, Vereinsrekorden und Qualifikationszeiten überzeugten, machten gleichzeitig die Leistungen der jüngeren Jahrgänge deutlich, dass auch aus dem eigenen Nachwuchs bereits die nächsten Schwimmer*innen nachrücken.