Der erste Freiwasserwettkampf der Saison führte die Wasporaner*innen nach Zutphen. „De Vrije Slag door Zutphen“ wurde dabei direkt mit einem geselligen gemeinsamen Wochenende verbunden.
Bevor die elf Schwimmer*innen der 1. Mannschaft über die 1.500 Meter an den Start gingen, stand zunächst noch ein kleines Familienrennen der Ekkelbooms auf dem Programm: Trainer Marcel sowie Sören und Marloes gingen nach teilweise wochenlanger „Wasserpause“ über die 500 Meter an den Start. Wie gewohnt wurde auf den ersten 50 Metern direkt ordentlich Tempo gemacht, sodass sich die drei schnell vom restlichen Feld absetzen konnten.
Das sehr warme Wetter der vergangenen Wochen hatte allerdings auch seine Spuren in der Berkel hinterlassen: Im Wasser hatten sich relativ viele Algen gebildet, die für einen durchaus gewöhnungsbedürftigen Geruch sorgten. Dieser brachte Sörens Nase – und damit auch seinen Magen – aus dem Gleichgewicht, weshalb er die letzten knapp 350 Meter aus „Sicherheitsgründen“ auf dem Rücken zurücklegte. Vorne entwickelte sich derweil noch ein kleines Familienduell. Nach fragwürdigen letzten 125 Metern von Marcel zog Marloes an ihm vorbei und ließ sich auch im Sprint auf den letzten 40 Metern nicht mehr einholen. Damit schwamm sie den Gesamtsieg nach Hause.
Eine Stunde später durfte dann auch der Rest der Mannschaft ins Wasser. Während einige Aktive mittlerweile als echte Freiwasser-Routiniers bezeichnet werden können, war es für einen Teil der Gruppe das erste Rennen außerhalb des Schwimmbeckens. Nach der Sommerpause bot der Wettkampf damit den optimalen Einstieg, um wieder auf „Reisegeschwindigkeit“ zu kommen und gleichzeitig zurück ins Wettkampf-Denken zu finden.
Begleitet von leichten Schauern wurde von Beginn an Gas gegeben. Dass es beim Freiwasserschwimmen keine Wenden gibt, nach denen die Arme zumindest für einen kurzen Moment einfach nur gestreckt nach vorne „liegen“, machte sich dabei schnell bemerkbar. Vor allem Trizeps und Latissimus brannten auf eine ganz andere Art, wie viele der Aktiven während und spätestens nach den 1.500 Metern feststellen durften.
Während die Gruppe auf dem Hinweg noch relativ dicht beieinanderlag, konnten die Trainer*innen auf dem Rückweg beobachten, wie sich das Feld zunehmend auseinanderzog. Phil (22:30) und Julia (22:39) lieferten sich lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, während Leander (22:54) konsequent sein Ziel verfolgte, an Julia dranzubleiben. Ben ging auf dem Rückweg dagegen etwas „verloren“: Offenbar mit einer ähnlich empfindlichen Nase wie Sören ausgestattet, kämpfte auch er nach der Hälfte der Strecke mit den Auswirkungen des Berkel-Geruchs auf seinen Magen.
Auch der Rest der Mannschaft hielt an den zuvor gesetzten individuellen Zielen fest: sei es wie Norah und Romy, die sich gegenseitig durchs Rennen pushen wollten, oder Charlotte, die nach dem Motto „mit so viel Spaß wie möglich so schnell wie möglich“ durch die Berkel schwamm.
Nachdem schließlich alle glücklich das Ziel erreicht hatten, durfte natürlich auch die verdiente Stärkung nicht fehlen: Pommes Spezial und Softeis gehörten selbstverständlich dazu. Anschließend ging es zurück zum Campingplatz, wo nach einer kurzen Erholungspause ein rundum gelungener Saisonauftakt mit Spielen und Pizza seinen Abschluss fand.